Archiv: Moin

In den Räumlichkeiten des ehemaligen Eckstein am Grazer Mehlplatz eröffnete Anfang Juni 2021 mit dem „Moin“ ein Lokal mit der Prämisse „Futtern wie bei Muddern“ und norddeutscher Küche.

Lange sollte man nach diesem Credo aber nicht am Mehlplatz kochen. Es sei laut Betreiber Daniel Marg der falsche Standort für das Fine-Dining-Konzept gewesen. Doch der Betreiber Aiola bleibt dem Standort treu und eröffnet im September das Rostmary, ein BBQ Lokal.

Details zum Lokal

Adresse

Mehlplatz 3
8010 Graz

Geschlossen

Das Lokal wurde geschlossen.
Am Standort befindet sich aktuell Rostmary

Lokalguide Archiv: Moin

Die Einrichtung

Eine Edel-Kneipe mit gemütlicher Einrichtung in den Räumlichkeiten des ehemaligen Haubenrestaurants „eckstein“ ist am Mehlplatz entstanden. Empfangen wird man am Mehlplatz mit einem A-Ständer, welcher einem mit den Worten „DIGGA, bei uns stellt man sich vor dem Futtern am Empfang an“ mehr oder weniger freundlich zum Eingang geleitet. Der Gastgarten ist modern, auch mittags eingedeckt und vollständig unter Sonnenschirmen. Gartenmöbel aus Holz und Kunststoffgespann wechseln – abgeteilt wir mit Olivenbäumchen.

Innen ist das Lokal in typischen „aiola Stil“ eingerichtet – moderne Sitzbänke, dunkle Lesersessel und dunkle Holzvertäfelung. Das Gewölbe ist mit Floralem und Korallenmuster bemalt – die Rottöne findet man in der Polsterung und in anderen Dekoelementen wieder. Dass es sich um ein Lokal mit norddeutscher Küche handelt würde maximal der gülden glänzende Fisch an der Wand verraten.

Das Angebot

Die beiden Gastronomen Daniel Marg und Gernot Büttner-Vorraber bringen im „Moin“ deutsche Crossover Küche nach Graz. Neu interpretierte Klassiker der deutschen Küche stehen auf der Speisekarte. Unter den Vorspeisen auf der Karte findet man zum Beispiel „Falscher Labskaus“ um 8,- Euro aus Rohnen, Schafkäs‘, und Pinienkernen, eine „Bullen Pizza“ (indisches Fladenbrot mit Beef Tartare) um 16,- Euro oder eine saisonale Spargelcremesuppe um 7,- Euro.

Auf der Hauptspeisenkarte sind etwa „Königsberger Klopse“ mit Kalbfleisch, Rohnen, Äpfel und Erdäpfelstampf (19,50) oder gebackener Kabeljau mit Gurkensalat (20,- Euro) zu finden. Auch Steaks findet man – etwa ein Dry-aged T-Bone mit 800g um 80,- Euro oder ein 1,3kg schweres Tomahawk Steak für 130,- Euro. Dass noch Burger und Spaghetti Bolognese auf der Karte waren hat uns etwas verwundet.

Kleinigkeiten wie Fischbrötchen (6,80 Euro) oder Currywurst vom Mosshammer (3,50 Euro) sowie einige Nachspeisen wie „kalte Schnautze“ oder „rote Grütze“ sind ebenso auf der Speisekarte vertreten.

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3 Kommentare

  1. Positiv: sehr freundliche Kellnerin
    Negativ: Als Gebäck werden drei vertrocknete Mini Brotscheibchen serviert und dafür € 3,- in Rechnung gestellt. Das muss man sich erst mal trauen ! Danke, nie wieder….

  2. Labskaus, Birn-Bohnen und Speck, Kutterscholle mit Nordseekrabben, Matjesfilet nach Hausfrauenart, Grünkohl, rote Grütze, Steckrübeneintopf… wat mutt, dat mutt!

  3. Wir kommen sofort wenn es bei Euch LABSKAUS gibt ! Oder Oldenburger Grünkohl ! Super lecker